HYBRID (26.-28.02.21) Gesund und resilient in stürmischen Zeiten das Intensiv- Resilienz – Training, um trotz Belastungen widerstandsfähig zu bleiben

Gesund und resilient in stürmischen Zeiten
das Intensiv- Resilienz – Training, um trotz Belastungen widerstandsfähig zu bleiben
vom 26. bis 28. Februar 2021
Freitag: 10 – 18.30 Uhr, Samstag: 09.30 – 18.30 Uhr, Sonntag: 9:30 – 16 Uhr

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ (Aristoteles)

Das Leben ist geprägt von Veränderungen, Unsicherheiten und Herausforderungen, also Stürmen und Unwettern. Aktuell sind wir davon besonders betroffen und erfahren alle am eigenen Leib die sich wandelnde, unsichere, unstete Welt, in der wir uns aber nicht erst seit der Corona-Pandemie befinden und auch in Zukunft immer befinden werden. Denn das ist das Leben. Wie können wir lernen, Veränderungen und Herausforderungen gelassener zu begegnen und zuversichtlich zu bleiben? Wie können wir uns stärken, um trotz der Energieräuber und Stressoren des (Berufs-)alltags ein gutes und gesundes Leben zu führen? Wie können wir für uns sorgen, um widerstandsfähig zu werden bzw. zu bleiben und Krisen als Chancen und Entwicklungspotential zu begreifen und nicht in der Resignation, Frustration und Hilflosigkeit zu landen? Was sollten wir dazu über uns und die Funktionsweisen unseres Gehirns, also unserer Psyche, wissen? Und wie können wir unsere Gedanken und Gefühle angemessen selbst regulieren, um uns zu stützen und zu beruhigen? Was sind die (wissenschaftlich belegten) Faktoren, die zur eigenen Resilienz beitragen, und wie können wir diese konkret ausbauen und trainieren?

In dem dreitägigen Intensiv-Resilienz-Training lernen Sie, wie Sie sich selbst dabei unterstützen können, Ressourcen und Kompetenzen für schwierige Situationen auszubauen. Denn ca. 50% unserer seelischen Widerstandsfähigkeit sind, wie Studien zeigen, aktiv von uns erlern- und trainierbar. Dieses Training gibt neben wissenschaftlichem Hintergrundwissen, Anregungen für die konkrete Umsetzung im (Berufs-)Alltag. Mit Methoden aus systemischen, lösungs- und ressourcen-orientieren Ansätzen, der Verhaltenstherapie, der Resilienzforschung, der Medizin und der positiven Psychologie ist es möglich den eigenen konstruktiven Umgang mit Unsicherheiten und Belastungen zu finden.

Übersicht Inhalte:
 Sie lernen leicht verständlich aufbereitete wissenschaftliche Hintergründe zum Thema Resilienz kennen, erfahren was genau Resilienz auch für Ihren Lebenskontext bedeutet und welches die „wahren“ Resilienz-Faktoren sind.
 Sie erlernen die Grundlagen zum Thema Stress und Burnout und wie Sie Burnout erkennen und vorbeugen können.
 Sie erarbeiten sich vielfältige Methoden und Techniken zum Aufbau Ihrer persönlichen Resilienz sowie von einem effektiven Stressmanagement.
 Als hilfreiches Analysetool arbeiten Sie mit Fragebögen zur Erhebung von Resilienz, von Stresslevels und Burnout-Gefährdung.
 Eine nachhaltige Umsetzung und Transfersicherung der Ergebnisse in den Alltag wird vermittelt.

Konkrete Inhalte:
 Resilienz-Theorie: Definition, Risiko-Schutzfaktorenmodell
 Resilienzfaktoren und wie wir diese konkret fördern können; von Selbstregulationsfähigkeit bis hin zu Lösungs- und Zielorientierung
 Stresstheorie: Wissen über Stress, die 3 Säulen des Stressmanagements, chronischer und akuter Stress, Burnout
 individuelle Warnsignale erkennen
 Glaubenssätze und hinderliche Denkmuster identifizieren und bearbeiten
 Wechselwirkung von Gedanken, Gefühlen und Verhalten sowie die positive Beeinflussung derer
 Überblick und Erproben von wesentlichen Entspannungstechniken (besonders Achtsamkeit)
 Motivation zur Umsetzung fördern: Methoden zur Transfersicherung
 Fragebögen zur Selbsteinschätzung

In das Training fließen die weitgefächerten Expertisen der beiden Trainerinnen Dr. med. Tatjana Reichhart und Claudia Pusch ein. Sie lernen die wirksamsten Methoden aus unserer Praxis kennen und erhalten einen evidenz-basierten und praxiserprobten „Handwerkskoffer“, den Sie sofort einsetzen können.
Ist das Training für Sie geeignet? Wir richten uns an alle Menschen, unabhängig ihrer Vorerfahrungen mit dem Thema, ihrer beruflichen oder privaten Situation oder ihres Alters, die fundiertes Wissen und praktisches Handwerkszeig für die eigene Resilienz-Förderung erwerben möchten. Dabei werden Sie automatisch auch Resilienz-fördernder mit den Menschen in Ihrem Umfeld umgehen lernen. Dieses Seminar kann und will keine Psychotherapie, Diagnostik oder Behandlung einer psychischen Erkrankung ersetzen.
Verbindliche Anmeldung sowie Infos über: info@kitchen2soul.com

Preis
680 EUR (zzgl. MwSt.)
Ratenzahlung möglich (4% Aufpreis vom Gesamtnettopreis)

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation haben wir besonders kulante Storno-Bedingungen und auch digitale Lösungen. Siehe unsere AGB´s auf www.kitchen2soul.com unter dem Reiter „Akademie“.

Ort
Wir planen dieses Training in Präsenz in unseren großen Seminarräumen mit Hygienekonzept (z.B. 1,5 m Abstand, regelmäßiges Lüften, Raumluftfilter entsprechend der Raumgröße und mit HEPA 13/14 ausgestattet). Aufgrund der Corona-Situation ist eine online Teilnahme dann möglich, wenn Teilnehmer*innen zum Beispiel in Quarantäne müssten, Symptome haben oder aus Risiko-Gründen nicht persönlich teilnehmen können. Insofern ist dieses Training als hybrid ausgerichtet. Falls wir zu dem Zeitpunkt keine Verantaltungen der Erwachsenenbildung durchführen dürfen, würde dieses Training online abgehalten werden.

Die Trainerinnen
Dr. med. Tatjana Reichhart ist Fachärztin für Psychiatrie und Verhaltenstherapeutin, zuletzt als Oberärztin und in niedergelassener Praxis tätig. Schon seit 2011 hat sie sich parallel auf den Bereich der Prävention psychischer Erkrankungen für Privatpersonen und Unternehmen spezialisiert und hält deutschlandweit Workshops & Coachings für Führungskräfte und Mitarbeiter zu den Themen Resilienz, Selbstfürsorge, gesunde Führung & Kommunikation. Sie ist Co-Gründerin des Kitchen2Soul, das Seminar- und Coaching-Café mit Buchhandel in München. 2019 ist ihr Buch “Das Prinzip Selbstfürsorge” im Kösel-Verlag erschienen.www.tatjana-reichhart.de

Claudia Pusch ist systemische Beraterin und Therapeutin in eigener Praxis in München. Mit Coachings und Trainings begleitet sie seit 2010 Privatpersonen und Unternehmen. Neben Ihrem Schwerpunktthema Resilienz und gesunder (Lebens)Führung ist sie deutschlandweit Lehrtrainerin für Systemisches und Lösungsorientiertes Coaching und Junior Trainerin an der GST in München (DGSF-zertifizierte Ausbildungsstätte für systemische Therapie und Beratung). Zudem ist sie zertifizierte Kursleiterin für Stressbewältigung nach dem Programm „Gelassen und sicher im Stress“ von Dr. Kaluza. www.claudia-pusch.de

#10minBlog: Positive Psychologie

#10minBlog: Positive Psychologie

Ok, einen 10minBlog über Positive Psychologie zu schreiben ist an sich schon ziemlich positiv gedacht. Ich versuche es trotzdem. Ich erlebe es immer wieder, dass manche Menschen große Vorbehalte gegen diese psychologische Disziplin haben. Gerne wird sie in die Esoterikecke gestellt oder mit Selbstoptimierungswahn abgetan. Manche befürchten vielleicht still und heimlich, dass sie jetzt immer gute Laune haben müssen. Und das wäre ja für niemanden zum Aushalten, oder? Die Liste der renommierten Wissenschaftler, die unsere positiven Emotionen erforschen, ist lang. Angefangen mit Martin Seligmann, der u.a. erste Studien zum Thema Dankbarkeit und Optimismus vorgelegt hat, bis zu Barbara Fredrickson mit ihrer Broaden-and-Built Theorie und dem 1:3 Quotienten der besagt, dass wir drei Mal mehr positive Emotionen am Tag fühlen sollten, als negative, um am Ende des Tages im Ergebnis glücklich und zufrieden zu sein. Und dann wäre da noch Sonja Lyubomirsky, die sehr viel und sehr gut forscht und unter anderem ein Buch zum Thema „Glücklich sein“ geschrieben hat. Das ist nur eine kleine Auswahl an Wissenschaftlern, die sich auf diesem noch recht jungen Feld tummeln. Was erforschen diese PsychologInnen? Nachdem in der Emotionsforschung lange Zeit vorwiegend die Einflüsse von negativen Emotionen erforscht worden sind, wurde mit der Positiven Psychologie ein Paradigmenwechsel eingeläutet. Mit dem Blick auf unsere schönen und kraftspendenden Gefühle schaffen wir uns selbst den Zugang zu einem Raum mit vielen Möglichkeiten. Da wo es eng und finster ist, kann es auch bunt und hell sein. Wir können uns in einem positiven Sinne beeinflussen, indem wir Positives mehr stärken als zu versuchen Negatives auszumerzen. Negative Emotionen wie Wut, Trauer oder Angst halten uns stärker und langanhaltender in Atem. Oft verstärken wir sie durch unsere Gedanken so sehr, dass sie richtig mächtig werden. Manchen Menschen merken gar nicht mehr in welcher negativen Dauerschleifen sie sich befinden. Positive Gefühle wie Dankbarkeit, Freude oder Liebe brauchen viel mehr Aufmerksamkeit, damit wir sie stark und gut fühlen. Ich sage immer, wir müssen sie kultivieren und pflegen, wie zarte Pflänzchen, die noch wachsen müssen. Diese Forschungsrichtung hat so viele schöne Übungen und sehr interessante Forschungsergebnisse hervorgebracht. Ein echter Gewinn. Das bedeutet nicht, dass wir unsere schwierigeren Gefühle ächten sollten. Unsere ganze Gefühlspalette ist wichtig und gut für uns. Es kommt aber auf das Verhältnis an!

Was meinst du zum Thema “Positive Psychologie” – Freund oder Feind?

Der #10minBlog ist eine Initiative von Maren Martschenko. Ziel ist es in 10 Minuten einfach alles runterzuschreiben, was mir zu einem Thema einfällt. Ich wähle Themen aus, die mich gerade am meisten beschäftigen – nah, authentisch, wahr. Ohne lange Korrekturphasen und Verschönerungssequenzen, um endlich ins TUN zu kommen. Meine Challenge mit 7 #10minBlog Beiträgen habe ich hiermit geschafft. Yeah!! Ich werde weitere kleine Beiträge schreiben – ich habe gerade Gefallen daran gefunden. Wenn ihr mir ein Thema schenken möchtet, freue ich mich sehr!